Von der gebührenden Zubereitung einer Ziegenkeule

 

Die Zubereitung einer Ziegenkeule erfordert ausreichend Zeit und die Vorfreude auf ein exquisites Geschmackserlebnis. Wir empfehlen, ausschließlich hochwertige Zutaten zu verwenden, um dieses Erlebnis nicht zu beeinträchtigen. Zum Braten eignet sich ein Bräter oder Schmortopf – mit Deckel !! (Alufolie ist keine Alternative).

 

Braten Sie die Keule kräftig – aber nicht zu heiß - von allen Seiten in hocherhitzbarem Pflanzenöl und/oder Butterschmalz an. Umgeben Sie dann das Fleisch mit einigen klein geschnittenen Möhren, Sellerie und Zwiebeln. 1 – 2 Knoblauchzehen passen auch gut dazu.Wenn auch das Gemüse etwas Farbe angenommen hat, löschen Sie alles mit ca. ½ Liter sehr trockenem Weißwein ab. (Wir empfehlen keinen Rotwein, da damit leicht der feine Geschmack des Ziegenfleisches überdeckt würde.)

Nur sparsam salzen und pfeffern. Jetzt kommen ein paar Kräuter dazu: Rosmarin und Thymian eignen sich besonders gut; einige frische Lorbeerblätter dazu, bringen Ihnen der ersten 'Gourmet-Stern ein. Nun den Bräter/ Schmortopf verschließen.

 

Sie können die Keule auf dem Herd garen (bei geringer Hitze ganz sanft schmoren lassen) oder im vorgeheizten Backofen bei ca. 120 – 130 °C. Bei Bedarf noch etwas Brühe oder Wein nachgießen. Rechnen Sie mit mindestens 3 Stunden – besser 5 Stunden Garzeit. Das Fleisch ist dann mürbe und „fällt“ fast vom Knochen.

 

Aus dem Sud mit dem Gemüse zaubern Sie noch eine leckere Soße!

 

(Diese liebevollen Hinweise erhielt ich von der erfahrenen

„Ziegenkeulen-Bräterin“ Kathrin Lehmbeck aus Zarpen)

 

Gutes Gelingen und guten Appetit

wünscht Ihnen

die Ziegenhirtin vom Redderhof